Endlich wieder glücklich werden!

Wir hatten eine schwere Krise

1. Herzschlag – Nicht enden wollender Streit in der Beziehung

„Ich will endlich wieder glücklich werden und ertrage den permanenten Streit in der Beziehung nicht mehr!“. Vielleicht findest auch Du Dich, in genau diesem Satz wieder. Ich, für meinen Teil, hätte dies im Jahr 2014 noch genau so gesagt. Ich war es leid und wollte so nicht weiter machen.

In dieser Lebensphase sind wir zum zweiten Mal Eltern geworden und ich habe auf dem zweiten Bildungsweg das Fachabitur nachgeholt. Wenn ich das so erzähle, klingt das schon echt verrückt. Gibt es doch so viel besser geeignete Lebensphasen als diese, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Uns ist also genau das passiert, was schon vielen Paaren vor und nach uns, in dieser Lebensphase passiert ist. Wir haben uns aus den Augen verloren. Wir haben nicht mehr bewusst gehandelt, waren eher im Überlebensmodus und fühlten einander nicht mehr wirklich nah.

Als hätte das noch nicht gereicht…

Parallel dazu versuchten wir noch als junge Eltern zu funktionieren. Statt uns an dieser Stelle zu fokussieren und einander zuzuwenden, zu stärken, haben wir den nächsten großen Fehler begangen. Wir haben uns statt in der Selbstreflexion, in Vorwürfen geübt. Wenig überraschend, hat es zu was genau geführt? Richtig! Zu noch mehr Streit in der Beziehung! Dieses „Endlich wieder glücklich werden“ ist also alles andere als greifbar gewesen. Viel eher ist es im dichten Nebel des Alltags in den Hintergrund gerückt. Man sagt zwar „Über allen Wolken scheint doch die Sonne.“, aber Wärme und Helligkeit sind durch die dichte Wolkendecke dennoch nicht spürbar. Also ging es weiter wie gehabt. Vorwurf hin, Vorwurf her. In allem bleiben wir uns Liebe schuldig!

»Vorwürfe sind schlecht formulierte Wünsche.« – Virginia Satir

2. Herzschlag – Aktiv werden, statt Augen verschließen

Wir hatten die Wahl – Augen zu und weiter auf den Abgrund zusteuern, oder endlich wieder glücklich werden. Warum ist es ein häufiger Irrglaube, dass alle Dinge um das Beziehungsproblem herum, Priorität hätten. Wir regelten zu dieser Zeit alles, was anfiel. Unser Miteinander unter die Lupe zu nehmen war für uns alles andere als naheliegend. Total unterbewusst und zerstörerisch. In einem wachen Augenblick, sahen wir klar. Wir durften diesen Zustand nicht hinnehmen, sondern mussten zurück ins Handeln. Wir wurden endlich aktiv. Uns war trotz unseres stressbedingten Tunnelblicks klar, dass sich nichts von alleine ändern würde. Wir fingen an nach Lösungswegen zu suchen und in unsere Partnerschaft zu investieren.

Gute Wendung?

Wir kriegten noch die Kurve. Mehr noch! Wir gingen gestärkt aus der Krise heraus. Das Ganze ging nicht so schnell, wie es sich hier liest. Fakt ist – dieser Prozess, in dem wir uns fast verloren hätten, diente uns am Ende. Es war ein Zustand, der uns half dort zu stehen, wo wir heute stehen. Wir handelten endlich und rückten den Problemherden zu Leibe. Symptomen, wie unserem hohen Stresslevel, widmeten wir uns zunächst nicht. Wir packten das Problem bei der Wurzel. Dies fing weit, weit vor dem empfundenen Stress an. Bei der Suche nach der Wurzel waren wir herausgefordert, nicht an gekränktem Stolz festzuhalten. Wir mussten gemeinsam und fokussiert auf unser Ziel hinarbeiten – Endlich wieder glücklich werden.

»Wer lebt, der nicht gekränkt ist oder kränkt?« – William Shakespeare

3. Herzschlag – Neue Erkenntnisse & wahre Augenöffner

Du kennst es, ständig kommt es zu gekränktem Stolz. Die Folge – neue Verletzungen! Ist die Situation verfahren, ziehen wir den Karren nicht ohne Weitere aus dem Dreck. Diese Situation ist zermürbend und keiner will in diesen Zuständen leben. Dabei fehlt oft der Lösungsansatz. Die Frage, wie wir uns am besten dem Problem nähern, geht mit einer großen Überforderung einher. Eine Paartherapie wollen Viele nicht wagen. Therapie klingt stigmatisierend und wir wollen nicht das Gesicht verlieren. Wir haben alles im Griff, oder? 

Die Wahrheit

Die Wahrheit ist – wir sind im Leugnen gut. Wir reden uns mantrahaft ein, dass das Ganze eine Phase ist, dass bald bessere Zeiten kommen. Ich kann nicht sagen, wie oft ich in den vergangenen Jahren hörte: „Ist nur eine Phase und geht schon vorbei!“. Schwer in Zahlen zu fassen. Die beste Antwort auf die Frage, wie oft ich diese Phrase zu hören bekam, ist – viel zu oft! Es geht NIE einfach vorbei. Für die Beziehung mancher Paare, war diese Annahme das unausweichliche Todesurteil. Ich formuliere das bewusst dramatisch, damit kein Zweifel aufkommt – Nichts tun, die Resignation, ist der Anfang vom Ende!

Vergeblich warten

Gehen wir davon aus, dass wir von alleine glücklich werden, nehmen wir uns aus der Verantwortung. Wir werden nicht aktiv. Game over! Es geht munter weiter. Vorwürfe hin und her. Zwischendurch, wenn wir die Offensiven einen Moment unterbrechen, kommen noch die Selbstzweifel ins Spiel. Das Selbstbild leidet und das Wir verliert mehr und mehr an Bedeutung. Warum ist das nur so und warum, um alles in der Welt, kommt das in Beziehungen so oft vor? Warum kommt das in Deiner Beziehung vor? Weshalb durchlebst Du all das? Die folgenden Erkenntnisse öffneten mir nicht nur die Augen, sondern veränderten mein Leben. Ich kenne Deine Situation nicht, spreche Dir aber dennoch kühn und voller Überzeugung zu – dieser Zustand ist nicht Deine Schuld!

Worin liegt es begründet?

Wir lernen von klein auf unzählige Dinge, die uns wenig im weiteren Leben dienen. Viele Dinge lernen wir, um sie kurz darauf wieder zu vergessen. Mehrwert – Fehlanzeige! Niemand lehrte uns in wertschätzender Kommunikation. Das Gegenteil ist der Fall. Wir sind von klein auf gewöhnt, gewaltvolle Phrasen zu nutzen. Jene Phrasen, die uns über andere Menschen erheben.

Die für mich heftigste Feststellung – unser Verständnis von Lob, Zuspruch und Reue, entspricht teilweise diesem Muster. Wir bekommen diese Praxis durch den üblichen Sprachgebrauch in unserer Gesellschaft in die Wiege gelegt. Noch nie überdacht… Unsere Fähigkeiten vernünftig zu Kommunizieren verkümmern. JEDER von uns kennt die Situation. Jemand empfängt eine Nachricht über einen üblichen Messengerdienst, interpretiert diese falsch und bringt sein Gegenüber in Erklärungsnot. Bei der kommenden Generation wird mit Sicherheit die Dialogfähigkeit massiv leiden. Zu viel wird über Sprachnachrichten – über Monologe – hin und her kommuniziert. All diese Faktoren finden wir auch in unseren Beziehungen wieder. Den Einen betrifft es mehr, den Anderen weniger – das Phänomen, kennen wir alle.

Streitkultur und Persönlichkeit

Wie der Streit in der Beziehung vonstattengeht, hängt maßgeblich davon ab, welche Streitkultur wir von Zuhause mitbekommen haben. Auch das praktizieren wir von klein auf, ohne uns Gedanken darüber zu machen. Selbst die beste Streitkultur, aus dem besten Elternhaus gehört auf den Prüfstand. Es gibt überall Faktoren, die uns nicht dienen, sondern zu Stolpersteinen werden. Wir versäumen nicht selten, diese Frühprägungen zu hinterfragen. Wir übernehmen Streitmuster in unsere Beziehungen und wissen nicht, warum das Miteinander nicht mehr richtig gelingen will. Vor allem, wenn die ersten Schmetterlinge verflogen sind.

Wovon wir ebenfalls in Schule, Kindergarten oder Elternhaus nie etwas gehört haben – wie die 4-Persönlichkeits-Typen strukturiert sind. Die wenigsten Erwachsenen wissen davon. Viel Leichtigkeit, würde es in unser Leben bringen, wenn wir frühzeitig davon hören würden. Regelmäßig geraten wir mit Menschen aneinander, die einfach nur ein anderes Persönlichkeits-Profil haben. Wir kämen seltener in Konflikte dieser Art, wüssten wir darum, welche Typen es gibt. Wo deren Bedürfnisse und Prioritäten liegen. Wir entsprächen einander viel besser. Dieses Feld ist ein Kernthema im partnerschaftlichen Miteinander.

Gegensätze ziehen sich an

Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Beziehung leben, in der keiner von Euch näher mit diesen Typen betraut ist. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass Ihr wisst, wer von Euch, in welchem Feld verortet ist. Ironisch ist dabei, dass wir uns mit statistisch hoher Wahrscheinlichkeit einen Partner gewählt haben, der in seiner Persönlichkeit anders funktioniert. Unser Partner tickt völlig anders und das suchen wir uns unterbewusst genau so aus! Ergo – Gegensätze ziehen sich tatsächlich an! Dass wir dies unterbewusst tun, liegt darin begründet, dass ein anderer Persönlichkeitstyp uns in vielen Belangen ergänzt. Wir ergänzen im Umkehrschluss ebenfalls. Es ist ein Mehrwert, der entsteht, den wir häufig nicht benennen können.

Wir wissen diesen MehrWERT überhaupt nicht zu schätzen. Je unharmonischer das Miteinander, desto mehr treten die Ergänzungspunkte ➘ Unterschiede ➘ Reibungspunkte ➘ Spannungsfelder ➘ Konfliktpotenziale ➘ Differenzen ➘ Unvereinbarkeiten in den Vordergrund. Erst werden sie lauter, irgendwann brüllen sie uns förmlich an. Diese Ergänzungskraft, wird zur Separationsgewalt und das, weil uns keiner darüber in Kenntnis setzt, wie wir und andere funktionieren. Der Segen wird zum Fluch. Das Ziel – wieder glücklich werden – rückt in die Ferne. Fühlst Du Dich mit deinem Partner gesegnet oder verflucht?

»Durch unser Wissen unterscheiden wir uns nur wenig, in unserer grenzenlosen Unwissenheit aber sind wir alle gleich.« – Karl Raimund Popper

4. Herzschlag – Endlich wieder glücklich werden

„Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.“? Kennst Du diese Redensart? Dieser Ausspruch, sagt alles. Wenn uns das Wissen fehlt, schützt es uns vor den Konsequenzen nicht. Das dieser Mangel nicht unsere Schuld ist, da uns Informationen vorenthalten wurden, ist unerheblich. Wenn wir nicht wissen, wie wir unser Ziel erreichen, endlich wieder glücklich werden zu können, haben ir ein Problem. Wir bleiben unglücklich. Es bleibt beim ständigen Streit in der Beziehung! 

Unser Ansatz

Wo haben wir ansetzten? NICHT bei unserem Stresspegel, unserer Sexualität oder an mehr Me-Time. Wir haben bei unserer Unwissenheit, der Wurzel allen Übels angesetzt. Durch unzählige Bücher, Hörbücher, Ausbildungsschritte und Seminare gelang es uns der Unwissenheit gebührend zu begegnen. Bei aller Bildung, war das, was mich das Leben lehrte, mit am wertvollsten. Alle Konzepte und Modelle helfen erst, wenn wir sie mit Leben füllen.

Nicht auf einzelne Werkzeuge setzen

In der Entwicklung der Persönlichkeit, der Seelsorge und der Kommunikation, gab es einiges zu lernen. Ich musste in dieser Zeit erst herausfinden, was ich für brauchbar und was für praxisfern halte. Ich bin zertifizierter DiSG®-Trainer, arbeitete mehrere Jahre seelsorgerisch, hatte diverse Mentees und durfte verschiedenste Menschen coachen. Dass was uns in der Beziehungskrise half, bereicherte uns in anderen Lebensbereichen. Mir wurde über die Jahre in meiner Arbeit mit Menschen eines deutlich. Es gibt keinen Ansatz, der einzeln betrachtet genug Felder abdecken kann. Um Harmonie in den Beziehungen zu etablieren bedarf es einer Mischform aus Ansätzen. Hieraus entstand mein Trius Columnas Prinzip. 

Warum die Krise oft unausweichlich ist!

Bevor ich Dir im Einzelnen die Lösung vorstelle, ist es wichtig, dass Du verstehst, woher das Problem kommt. Wieso geht es dermaßen vielen Paaren so? Weshalb wird es zum Drahtseilakt, sich in einer Beziehung gut zu fühlen?

Die tückischen Schmetterlinge 

Ihr kennt es! Diese schwärmerischen Gedanken an das erste Kennenlernen. Diese Gedanken, an die ersten Male. Die spannende Phase des Kennenlernens. Wie schön alles am Anfang noch war und wie wenig heute davon übrig ist. Kennst Du das Gefühl? Ich behaupte, dass sich JEDER wenigstens etwas in diesen Zeilen wiederfindet. Mich wundert das nicht. Diese tückischen Schmetterlinge, die uns anfangs noch über jeglichen Makel hinweg sehen lassen. Schmeichelhaft, betonen sie unsere schönen Seiten und werfen einen rosaroten Schatten auf unsere weniger schmeichelhaften Seiten. Warum sind es nicht “Schildkröten im Bauch”, die eine höhere Lebenserwartung von 80 Jahre und mehr haben! Nein, es sind diese kurzlebigen Schmetterlinge. Sobald die Routine eintritt und die ersten und wichtigsten Male der Vergangenheit angehören, verfliegen diese Schmetterlinge…

Ein Dir bekanntes Beispiel 

Schöne Dinge werden zu schnell selbstverständlich! Erinnerst Du Dich noch an die Euphorie mit dem Bestehen der Führerscheinprüfung? Alles würde sich ab Erhalt der Fahrerlaubnis ändern. Heute – Du sitzt täglich im Auto und wenig daran ist noch aufregend. Die negativen Seiten treten in den Vordergrund. Die Treibstoffpreise – täglich im Blick. TÜV – bald wieder fällig. Der tägliche Berufsverkehr – nur noch nervig…

Das Privileg der Mobilität rückt in den Hintergrund und die Nachteile werden lauter. Die Beispiele kann ich beliebig fortsetzen. Es geht uns mit allem so, was wir mehr und mehr als selbstverständlich erachten. Im Prinzip trifft dies auf alles zu, was zunächst noch neu und aufregend ist.

Warum sich dies so verhält?

Unser Gehirn ist nicht dafür konzipiert, um alles in einem bewussten Zustand zu tun. Normal ist, dass sich Automatismen einstellen. Bekannte Dinge rücken in den Hintergrund. Sie machen Platz, damit wir uns BEWUSST mit neuen Dingen auseinander setzen. Es ist nicht Deine Schuld, sondern es ist menschlich und normal! Es hat nichts mit Undankbarkeit und „Deinem unachtsamen Handeln“ zu tun. Das mag auf gewisse Art und Weise beruhigend klingen, erklärt jedoch nicht, wo das eigentliche Problem liegt.

Das Geheimnis, warum viele Beziehungen scheitern

Zwei Individuen kommen zusammen! Alles ist wunderschön, die Schmetterlinge sind besonders aktiv und die Sicht auf die Realität ist hormonvernebelt. Beide Partner sind keine unbeschriebenen Blätter. Jeder bringt Erfahrungen mit in die Beziehung! Beide Partner haben verschiedene Vorgeschichten. Jeder der Beiden hat eine eigene Persönlichkeit und unterschiedliche Bedürfnisse. Dies hinderte die Beiden nicht daran zusammen zu kommen. Sie haben sich und es ist alles wundervoll… zumindest noch! 

Das Problem fängt an, wenn das Paar einen Alltag, mit gemeinsamen Routinen etabliert. Mit der Routine neigt sich diese aufregende Anfangsphase dem Ende zu. Die Unterschiede werden deutlich und die klischeehaften Socken- und und Schwiegermutter-Probleme treten zutage! JETZT ist der Zeitpunkt, in dem ein jedes Paar anfangen muss, gezielt in seine Beziehung zu investieren.

Die zerstörerische Realität 

In Realität ist die Zahl derer, die in Ihre Beziehung investieren, verschwindend gering. Alle wollen ganz schnell wieder glücklich werden, wie es anfänglich der Fall war. Aktiv werden liegt allerdings fern. Die Schmetterlinge sind verflogen! Das Problem – statt am Wir zu arbeiten, rücken Paare alles andere in den Fokus. Es wir auf existenzsichernde Dinge hingearbeitet. Sie investieren in allerlei Sicherheiten. „Ein guter Schritt wäre, ein zweites Fahrzeug anzuschaffen, oder? Wohneigentum wäre auch schön. Geld Anlegen, machen alle. Sparverträge und Zusatzrente ist ebenfalls einen Gedanken wert. Neben all diesen Lebensbereichen, sind Urlaube unglaublich wichtig. Neue Unterhaltungs-Elektronik muss regelmäßig her. Für harte Arbeit belohnen wir uns! Das dritte Abo für irgendeine Unterhaltungsform schließen wir ab. Zwischenzeitlich hatten wir drei Gehaltserhöhungen! Mehr Geld bleibt jetzt nicht zwar hängen, es fühlt sich aber besser an.”.

Zwischen all diesen Schritten liegt es komischerweise nicht nahe, in die Beziehung zu investieren – erst recht nicht regelmäßig. Unsere Zeit, unsere Kraft und unser Geld buttern wir überall hinein. Die Wenigsten wollen in das investieren, was uns ein Leben lang Stabilität geben soll – in unserer Partnerschaft! Widersprüchlich ist, dass parallel eine Stimme in uns laut wird – Ich will endlich wieder glücklich werden!

Next Level Abwärtspirale

Eine besondere Herausforderung wird es, wenn zusätzlich Kinder im Spiel sind. Sind Kinder im Spiel, wollen wir herausragende Eltern sein. Das Kind oder die Kinder brauchen Aufmerksamkeit und bekommen den Fokus. Paare hoffen, dass die gemeinsame Aufgabe ein Kind großzuziehen, die Partnerschaft aufleben lässt. Die Realität sieht im Regelfall anders aus. Das Erfüllen von Bedürfnissen fokussiert sich auf den Nachwuchs. Jedes Elternteil versucht nach Kräften Individuum zu bleiben. Individuum und nicht ausschließlich Mama oder Papa vom Kind-XY sein. Nicht naheliegend wäre es jetzt in die Partnerschaft zu investieren. Es geht im Trend unaufhörlich bergab. Diese schmerzliche Bedürfnis rückt in unerreichbare Ferne – endlich wieder glücklich werden. Der Ausgang dieses Kurses ist tragisch. Einer der Beiden Partner zieht die Reißleine, um aus diesem Zustand auszubrechen. Kurz vor Zwölf, in der Schlussphase, übersieht das Paar erneut, dass es in alles investiert, außer in die Paarbeziehung! Liebesaus – Trennung – Game over!

Warum wir auf diese Weise nicht glücklich werden

Wir gehen nicht fair mit uns und unserer Beziehung um. Keiner wäre geneigt zu erwarten, dass ein Haus mit akutem Investitionsstau ein geeignetes Lebensumfeld ist. Wer ein Haus altern lässt und nicht in Wartung und Renovierung investiert, kriegt unweigerlich die Quittung. Wir erwarten nicht, dass es sich gut in einer solchen Immobilie leben lässt. Das leuchtet uns schnell ein. 

Die Energieeffizienz eines solchen Hauses entwickelt sich ins Negative. An allen Ecken und Enden geht Energie verloren. Die in die Jahre gekommene Heizungsanlage liefert nicht schnell genug Wärme nach. An anderen Stellen des Hauses geht diese im Eiltempo verloren. Das Dach ist undicht, und schleichend beginnt das Konstrukt zu verrotten. Schimmel tritt zutage. Die Gesundheit ist in Gefahr. Ob entkernen überhaupt noch funktioniert, ist äußerst fraglich… der Abriss ist naheliegender. Der Investitionsstau fordert seinen Tribut. Nach Jahren der Ignoranz, kommt es zum Unausweichlichen. Auszug, weil der Zustand unerträglich ist…

Traurige Realität

Diese Situation findet sich in Partnerschaften und Familien vor. Beim Haus würden es die Wenigsten soweit kommen lassen. Warum ist es in unseren Beziehungen geduldete Praxis? Wir hören davon, dass ein Paar sich in der Lebensmitte trennt, weil das letzte Kind auszog. Es sei selbstständig. Das letzte Verbindungsstück der Paarbeziehung, das Kind, verlies das Haus. Über Jahre hinweg verlor sich das Paar aus den Augen. In diesen Jahren war alles andere wichtiger, als das partnerschaftliche Miteinander. Alle Anstrengungen und Absicherungen der vergangenen Jahre, haben keinen Bestand mehr. Die destruktiven Muster und die Narben der alten Beziehung nehmen die jeweiligen Partner in eine neue Beziehung mit. Diese neue Beziehung fühlt sich total befreiend an. Der zweite Frühling. Diese Menschen blühen zunächst erstmal sprichwörtlich auf. Endlich wieder glücklich…

Schwer gefehlt! Diese tückischen Schmetterlinge, da sind sie wieder… Spätestes zu diesem Zeitpunkt fängt ein Jeder an, an seiner Beziehungsfähigkeit zu zweifeln. Die nächste Abwärts-Spirale droht.

Warum nur?

Diese Beobachtungen machen traurig. Ich kann hier altklug texten was ich will. Allen Paaren in dieser Lebenslage kann ich trotzdem nicht helfen. Hoffentlich hilft es dem einen oder anderen, dass ich dieses Phänomen hier auf diese Weise aufzeige.

Unterm Stich bleiben die Optionen: glücklich werden, resignieren oder sich trennen. Resignation ist kein erstrebenswertes Leben, die Trennung auf der anderen Seite, resultiert zu oft aus Ratlosigkeit. 

Versteht mich nicht falsch – es gibt Gründe sich von einem toxischen Partner zu trennen. Wer allerdings erwartet, dass sich vom Nichtstun ein Leben ändert, irrt sich gewaltig. Wer die Verantwortung zur Handlung auslagert, wird nicht glücklich werden!

„Die Definition von Wahnsinn: Das Gleiche immer und immer wieder tun und ein anderes Ergebnis erwarten.“ – Albert Einstein 

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Endlich wieder glücklich werden!

Mein Aufruf

an dieser Stelle ist – Werde aktiv und investiere in Deine Beziehung. Anderenfalls wirst Du in Zukunft nicht glücklich! Ich hoffe, dass diesen Beitrag unzählige Menschen lesen. Ich hoffe, dass diese Botschaft VIEL mehr Paare lesen, als ich eins zu eins begleiten kann! Wichtig ist mir, dass Du und jeder andere versteht: Spare weder Zeit, noch Kraft, noch das liebe Geld zulasten Deiner Beziehung. Ändert sich bei Dir dieses Bewusstsein, werdet Ihr in Eurer Partnerschaft erstarken. Praktiziert Ihr diese Gangart fortlaufend, werden Ihr zum Vorbild für andere. Das Wichtigste bleibt – Aktiv werden!

Im Folgenden stelle ich Dir mein Konzept vor und Du erfährst, womit ich Euch dienen kann.

Das Trius Columnas Prinzip 

Trius Columnas ist an das lateinische Tribus (drei) und columnae (Säule) angelehnt. Es bedeutet auch in der abgewandelten Form nichts anderes als „Drei Säulen“. Schaffe Stabilität nicht durch einen einzelnen Ansatz, eine Säule, sondern nimm Dir drei Wachstumsfelder vor:  

  1. Persönlichkeit
  2. Umsetzung Praxis
  3. Training der Kommunikation  

Machtvolle Werkzeuge

Erste Säule –Persönlichkeit

In der ersten Säule setzt sich jeder mit seiner Persönlichkeit auseinander. Du kennst es, dass Dich bestimmte Menschentypen nerven, bevor Du diese Personen richtig kennenlernst. Wenig überraschend ist, dass es anderen Menschen genauso mit Dir geht. Sich diesem Feld zuzuwenden ist unglaublich aufregend und liefert Erkenntnisse. Die Folge ist ein Verständnis, dass zu Wertschätzung und Empathie führt. Dies ist wichtig, weil wir uns in den allermeisten Fällen einen Partner aussuchen, der unserem Persönlichkeits-Profil eher weniger entspricht. Unser Partner hat andere Stärken, Methoden und Prioritäten. Dieses Profil wirkt auf uns anziehend, da wir unterbewusst spüren, dass dieses Gegenüber uns ergänzt. Unser Partner deckt Felder ab, die uns zu viel Kraft kosten würden. Nicht weil wir unfähig für diese Felder wären, sondern weil unsere Kernkompetenzen in anderen Feldern liegen.

Nochmal – Die Andersartigkeit des Partners, an der wir uns gerne stoßen, soll uns dienen, nicht belasten! Erinnert Ihr Euch an die selbstverständlich gewordenen Dinge in unserem Leben? Genauso ist es mit der Ergänzungskraft unseres Partners. 

Im Trius Columnas Prinzip wollen wir nicht nur auf die Reibungspunkte schauen, sondern auf die wundervolle Symbiose hinarbeiten. Dieses Potenzial steckt in Euch! Darauf arbeitet Ihr unter meiner Anleitung hin!

Zweite Säule – Umsetzung Praxis

Keine Theorie auf dieser Welt hat Bedeutung, wenn aus diesen Impulsen nicht klare Handlungsschritte abzuleiten sind. Die Theorie verlangt es, durch die Praxis belegt zu werden. Die Wissenschaft wäre nur Science-Fiction Club, wenn entsprechende Nachweise, durch Praxiserprobung ausbleiben würden.

Ebenso wäre bei einem Sportler. Würde er nur viel theoretisches Wissen über ein effektives Training sammeln, könnte er nie eine Leistungssteigerung belegen.

Genau so ist es auch in der Partnerschaft! Holen wir uns inspirierende Impulse und tolle Theoriefacts, werden wir alleine dadurch nicht besser. Die Handlung muss sich ändern. Dies üben wir miteinander ein!

Diese Anleitung und Begleitung bietet unheimlich viel Potenzial sich weiter zu entwickeln! Du lernst Dir einen neunen Weg zu ebnen und neue Handlungen für Dein Leben zu etablieren. So wirst auch Du fest verankert in Deiner Partnerschaft.

Dritte Säule – Kommunikation

Wo kommunizieren wir destruktiv ohne es zu wissen? Welche gebräuchlichen Phrasen sind überdenkenswert und wie einander durch bloße Worte wertschätzen? Ein weiteres spannendes Feld, das neue Akzente in Eurer Beziehung setzen wird. Hier wird ebenfalls die unmittelbare Umsetzung angestrebt. Auch hier hilft die konkrete Anleitung und Begleitung bei der Praxis.

Zusammengefasst:

  1. Säule – Wir entwickeln gemeinsam einen Fahrplan für Euer Miteinander, der im Detail auf Eure Persönlichkeits-Typen eingeht.  
  2. Säule – Wir werden miteinander aktiv, anstatt von der inspirierenden Theorie zu schwärmen
  3. Säule – Ihr lernt unsere Kommunikation von einer ganz neuen Seite kennen.

Das allerwichtigste in unserer Paararbeit ist in allen drei Säulen die Praxisnähe groß zu schreiben. Anleitung, Ermutigung und Erinnerungen im Alltag sind für mich essenziell. Wäre dies nicht Teil des Konzepts, gingen die wertvollen Impulse verloren, als interessante These ad acta gelegt. Aus diesem Grund ist es elementarer Teil des Trius Columnas Prinzips, die erlernte Theorie, in der Praxis zu leben. Gemeinschaftlich wird darüber reflektiert, wo es dabei noch nicht ganz rund läuft. Diese Kombination macht es zu einem so effektiven Programm, das nicht nur, von Termin zu Termin lebt. Es ist viel persönlicher und alltagsnäher.

Endlich wieder glücklich werden. Werde JETZT aktiv!

Wir arbeiten, wie Du erkennen kannst, nicht um Symptomen herum, sondern wir packen das Problem an der Wurzel! Die Veränderung soll aus einer ganz neuen Wahrnehmung heraus wachsen.

Wenn Dich dieses Trius Columnas Prinzip anspricht, buche Dir gerne noch heute ein persönliches Gespräch mit mir. Trage Dich gerne auch in den unterstehenden Newsletter ein. Du erhältst in Zukunft alle wichtigen Informationen, damit Du endlich wieder glücklich werden kannst.

Klarer Fahrplan!

+

1. Modul – Perspektivenwechsel

Gewinne einen neuen Blick auf Beziehungen 

2. Modul – Einfach typisch

Dein neues Wissen über  Persönlichkeitstypen bringt Licht ins Dunkel

U

3. Modul – Umsetzung Praxis

In den ersten beiden Modulen wurde sehr viel vermittelt, dass in die Umsetzung möchte. Wir nehmen uns die Handlungsempfehlungen aus der Paaranalyse vor und setzten an den ermittelten Potenzialen an.

4. Modul – Wertschätzende Kommunikation

Warum ein Lob nicht wertschätzend ist

5. Modul – Gestärkt in die Zukunft

Werkzeuge &   Anwendung in der Praxis – Wieder glücklich werden